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25. Februar 2014

Ballast loslassen - Freiraum gewinnen

Einladung an die Angehörigen aller Religionen und Weltanschauungen in der Stadt zum Auftakt der Fastenzeit

Zum ersten Mal werden die katholische und die evangelische Kirche in Hannover gemeinsam den Auftakt zur Fastenzeit begehen. Am Aschermittwoch, 5. März um 20 Uhr laden Propst Martin Tenge und Superintendent Thomas Höflich gemeinsam zum ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Ballast loslassen – Freiraum gewinnen“ in die Basilika St. Clemens ein. Hier wird allen, die das wünschen, ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Anschließend sind die Mitfeiernden im Clemenssaal willkommen zu kühlem Wasser und schmackhaftem Brot. Die Einladung gilt allen Christinnen und Christen in der Stadt ebenso wie den Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen. „Das haben wir von den Muslimen in der Stadtgesellschaft gelernt“, sagt Propst Martin Tenge. „Nachdem wir oft zum Fastenbrechen bei ihnen zu Gast waren, möchten wir die Einladung erwidern.“

Die Initiative zu der gemeinsamen Aktion ging vom Dekanatspastoralrat aus, der Vertretung der Gemeinden und Einrichtungen, also der „Basis“ der Katholischen Kirche in der Region Hannover. „Wir möchten zur Besinnung einladen auf das, was im Leben eigentlich wichtig ist, und in diesem Sinne dem säkularen Wellnesstrend eine Tiefe aus dem christlichem Glauben geben“, erklärt Ewald Wirth, Sprecher des Sachausschusses Ökumene im Dekanatspastoralrat. Die sieben Wochen vor Ostern, stellt Superintendent Thomas Höflich fest, werden zunehmend auch in den evangelischen Gemeinden ganz bewusst gestaltet: „Viele evangelische Christen besuchen Passionsandachten oder machen mit bei der Fasten-Aktion ,Sieben Wochen ohne‘“.