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19. Juli 2012

„Grenzen sind eine Herausforderung“

Von: pkh

Neues Halbjahresprogramm des ka:punkt zum Thema "Grenzen"

Der ka:punkt lotet in seinem Programm für die zweite Jahreshälfte Grenzen aus. In Exkursionen, Vorträgen, Workshops und Ausstellungen wird es im katholischen Treffpunkt in der Grupenstraße um Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen, um politische und philosophische Grenzfragen gehen. „Grenzen sind eine Herausforderung in unserem Leben“, sagt Pfarrer Thomas Hoffmann, der Leiter des ka:punkt. „Vielleicht können wir ein paar Anregungen geben, besser mit ihnen umzugehen.“

Gemeinsam mit dem Haus der Religionen begibt sich das ka:punkt-Team auf Spurensuche nach der endgültigen Grenze des Lebens und fragt, wie die verschiedenen Religionen mit Tod und Trauer umgehen. Mit Experten aus der jeweiligen Religionsgemeinschaft werden zum Beispiel das muslimische Gräberfeld auf dem Stöckener Friedhof (16.8.), die buddhistische Pagode (18.10.) und das katholische Kolumbarium (5.12.)  erkundet. Mit einem Augenzwinkern nähern sich Hilkea Kuck und Gabriele Hiepko  den letzten Dingen in dem musikalischen Theaterstück „Himmelwärts – Wenn Menschen Flügel wachsen“  (13.10.).

Im Juli und September starten neue Kurse des Selbstkontrolltraining SKOLL. Das Training hilft, verantwortlich mit großen und kleinen Schwächen umzugehen und die eigenen Grenzen im Umgang mit Suchtmitteln zu kennen. Die Suchtberater des Caritasverbandes Hannover e.V.  stellen das Angebot am 17.9. vor. Außerdem werden die innerdeutsche Grenze, die menschliche Haut als Grenze des Körpers und die Menschen, die die Grenzen der „Festung Europa“ zu überwinden versuchen, in den Fokus rücken.

Weihbischof Heinz-Günter Bongartz wird sich dem Thema Grenzverletzungen in der katholischen Kirche nähern und über Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal sprechen (20.11.). Im Dezember rückt die grenzüberschreitende Partnerschaft des Bistums Hildesheim mit Bolivien mit einer Ausstellung in den Blick. Ein Kenner der Kirche in Lateinamerika ist der Theologe Peter Eicher, der am 22. 11. einen Bogen schlagen wird „von der Theologie der Befreiung zu einer Grenzen sprengenden Spiritualität“.