Zum Inhalt springen
Impressum | Login

News anzeigen

29. Mai 2012
Die Kinder-Flamenco-Gruppe der Spanischsprachigen Mission zeigte ihr Können. Pfarrer Bernd Langer segnete die neuen Büros.

Die Kinder-Flamenco-Gruppe der Spanischsprachigen Mission zeigte ihr Können. Pfarrer Bernd Langer segnete die neuen Büros.

Internationale Missionen jetzt unter einem Dach

Von: pkh

Das Katholische Internationale Zentrum feierte zu Pfingsten Einweihung

Am Pfingstsonntag wurde der Abschluss des ersten Bauabschnitts im Katholischen Internationalen Zentrum Hannover (KIZH)  mit einem internationalen Fest gefeiert und Pfarrer Bernd Langer als neuer Leiter eingeführt. Der Termin zu Pfingsten war bewusst gewählt: So wie die Menschen aus aller Welt, die zur Zeit Jesu  in Jerusalem lebten, die Apostel  plötzlich in ihren Sprachen verstehen konnten, so soll auch das KIZH ein Ort werden, an dem eine bunte Vielfalt von Sprachen herrscht und  Menschen sich trotzdem verstehen.  Der internationale Gottesdienst gab schon einmal eine Kostprobe davon: „Wenn Sie sagen: Das ist nicht meine Sprache, aber ich singe trotzdem mit!, dann sind Sie herzlich willkommen“, lud Pfarrer Bernd Langer zu Beginn ein. Das Evangelium war auf Deutsch, Spanisch, Italienisch und Kroatisch zu hören, das Vater Unser und Glaubensbekenntnis durfte jeder Gläubige  in seiner eigenen Sprache beten. 

Im Anschluss segnete Langer die Büros der Missionen, die künftig unter einem Dach im historischen Pfarrhaus in der Nordstadt zu finden sind: unten die deutsche Gemeinde St. Maria, der Koordinator Markus Breuckmann und die kroatische Mission, darüber die spanischsprachige und italienische Mission. Unter dem Dach ist Pfarrer Bernd Langer eingezogen. Im Segensgebet bat er Gott um seine Hilfe dabei, dass „wir einander Heimat schenken“.  Der Koordinator steckt inzwischen schon mitten in den Planungen für den zweiten Bauabschnitt: Der Kindergarten der Gemeinde soll zum Familienzentrum ausgebaut werden. Er erhält ein neu gestaltetes Außengelände und wird in das ehemalige Gebäude der Missionen einziehen. Unverhofft stieß man beim Umzug jedoch auf Asbest, der nun beseitigt werden muss.

Während die italienische Mission eine Kostprobe ihres kulinarischen Könnens lieferte, präsentierten die spanischsprachigen Katholiken ihre Tanzgruppen. „Jeder ist willkommen, bei uns Zumba oder Salsa zu lernen“, lud Amparo Díaz Senra, die Sekretärin der Spanischsprachigen Mission, ein.