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17. Februar 2010
"Kehr um und glaub an das Evangelium": Propst Martin Tenge teilt das Aschenkreuz aus.

"Kehr um und glaub an das Evangelium": Propst Martin Tenge teilt das Aschenkreuz aus.

Viele Gläubige haben sich zu Beginn der österlichen Bußzeit das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen lassen.

Viele Gläubige haben sich zu Beginn der österlichen Bußzeit das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen lassen.

"Kehr um und glaub an das Evangelium!"

Mit dem Aschenkreuz beginnt die Fastenzeit

 

Mit dem Aschermittwoch und dem Aschenkreuz beginnt die vorösterliche Bußzeit, die so genannte Fastenzeit. Auch Propst Martin Tenge teilte in der Krypta der St. Clemens Basilika mit den Worten "Kehr um und glaub an das Evangelium" das Aschenkreuz aus. Eine andere Formel lautet: "Bedenke Mensch, du bist aus Staub und kehrst zum Staub zurück!"

Der Aschenritus ist schon sehr alt. Bereits in der frühen Kirche wurden diejenigen, die eine schwere Sünde begangen hatten, zu Beginn der Fastenzeit mit Asche bestreut, als Zeichen dafür, dass sie in den Büßerstand aufgenommen waren. Sie durften nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen, bis sie am Geründonnerstag erneut in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden. Diese Form der Buße war aber nur einmal im Leben eines Menschen möglich. Mit dem Ascheritus bekannten sie sich öffentlich als Sünder. Diese Form der Buße wurde bereits kurz nach dem ersten Jahrtausend durch die Beichte ersetzt.

Der Aschermittwoch wird von Ostern aus berechnet. Zählt man vom Ostersonntag unter Weglassung der Sonntage 40 Tage zurück, kommt man auf diesen Termin.

(pkh)