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11. April 2014

Kunst trifft Tischlerhandwerk

Günter-Heinrich-Peter Schulz präsentiert seine Kreuze und Kruzifixe in der Kirche St. Maria

"Fassen Sie sie ruhig an, die mögen das", sagt Günter-Heinrich-Peter Schulz. Noch bis zum Palmsonntag präsentiert der Bildhauer aus Obernkirchen in der Kirche St. Maria in Hannover-Nordstadt eine Ausstellung seiner Kreuze und Kruzifixe. Bei den fünfzehn Werken aus Holz und Metall gilt: "Anfassen erlaubt!". Der Künstler steht während der Öffnungszeiten immer für Gespräche oder eine persönliche Führung zur Verfügung. Als Tischlermeister lässt er in seine Werke viel alte Handwerkskunst einfließen. Er verwandelt historische Fachwerkbalken und Möbel in Kreuze. In in dem Längsbalken des Kreuzes öffnet sich eine Tür. Dahinter verbirgt sich ein Spiegel und der Betrachter erblickt sich plötzlich selbst. Das Fensterkreuz, ein häufiges Symbol in der Kunstgeschichte, interpretiert Schulz ganz wörtlich und nach allen Regeln der Tischlerkunst. In der Region Hannover ist Schulz kein Unbekannter: im Edith-Stein-Haus, dem Verwaltungsgebäude der Katholischen Kirche in der Region Hannover, in der Cella St. Benedikt und in der Medizischen Hochschule Hannover sind seine Werke anzutreffen - und im Turmzimmer von St. Maria.

geöffnet bis Sonntag, 13. April jeweils 11-13 Uhr und  15-18 Uhr