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29. Januar 2015
Während des Multireligiösen Gebets rief Propst Martin Tenge zu einer tieferen Auseinandersetzung mit den Ängsten der Menschen auf, die sich von Pegida angezogen fühlten. © pkh/ Schulze

Während des Multireligiösen Gebets rief Propst Martin Tenge zu einer tieferen Auseinandersetzung mit den Ängsten der Menschen auf, die sich von Pegida angezogen fühlten. © pkh/ Schulze

Marktkirche beim multireligiösen Friedensgebet wieder überfüllt

Von: Marie Kleine

Rund 1200 Menschen sind am Montag in die Marktkirche zum multireligiösen Friedensgebet gekommen, um ein Zeichen für Frieden, Toleranz und Vielfalt in Hannover zu setzen.

Organisiert hatte das multireligiöse Friedensgebet das Bündnis "Bunt statt Braun", dem unter anderem die Katholische Kirche in der Region Hannover, das Haus der Religionen und der Rat der Religionen angehören. "Wir als Religionsgemeinschaften und als Teil der Gesellschaft stehen immer wieder vor der Aufgabe, Dialoge zu ermöglichen und nach Lösungen zu suchen", sagte Propst Martin Tenge bei der Veranstaltung mit Hinblick auf die Pegida- Bewegung. Es sei wichtig, sich mit den Ängsten der Menschen auseinander zu setzen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Darum bat Propst Tenge in seinem Teil des Gebets: "Gott, mach uns mutig, Menschen anzusprechen, mit denen wir eigentlich nicht reden würden, und gib uns Orte, an denen wir miteinander diskutieren können."