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11. Juli 2015
Insgesamt 16 Nationen sind bei der Plaza Cultural Iberoamericana in diesem Jahr dabei. ©pkh/ Koch

Insgesamt 16 Nationen sind bei der Plaza Cultural Iberoamericana in diesem Jahr dabei. ©pkh/ Koch

Die Mariachi- Band „El Dorado“ begleitet den Gottesdienst in der Basilika St. Clemens musikalisch. ©pkh/ Koch

Die Mariachi- Band „El Dorado“ begleitet den Gottesdienst in der Basilika St. Clemens musikalisch. ©pkh/ Koch

Die Tanzgruppe „Sol de México“ präsentiert ihr Land mit landestypischen Schritten. ©pkh/ Koch

Die Tanzgruppe „Sol de México“ präsentiert ihr Land mit landestypischen Schritten. ©pkh/ Koch

Oberbürgermeister Stefan Schostok (Mitte) eröffnet zusammen mit Dr. Christian Hennecke (rechts) und dem Generalkonsul von Argentinien, Manuel Angel Fernández Salorio (links), das Bühnenprogramm. ©pkh/ Koch

Oberbürgermeister Stefan Schostok (Mitte) eröffnet zusammen mit Dr. Christian Hennecke (rechts) und dem Generalkonsul von Argentinien, Manuel Angel Fernández Salorio (links), das Bühnenprogramm. ©pkh/ Koch

Musik, Tanz, Glaube und Kultur

Von: Marie Kleine

Bei strahlendem Sonnenschein haben heute mehr als 2.000 Besucher bei der vierten Plaza Cultural Iberoamericana zusammen mit der spanischsprachigen Katholischen Mission auf dem Kirchplatz von St. Clemens ihre Sprache, Kultur und ihren Glauben gefeiert.

Insgesamt 16 lateinamerikanische Nationen und Spanien präsentierten ihre traditionellen Tänze und traditionelles Essen und Trinken. Die Besucher konnten begleitet von der Musik von Mariachi- Bands und bolivianischer Flötenmusik Paella essen, Apanema oder Caipi trinken und typische brasilianische Süßspeisen naschen.

Oberbürgermeister Stefan Schostok zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung des Bühnenprogrammes begeistert: „So voll wie in diesem Jahr habe ich es noch nie erlebt auf dem St. Clemens- Platz zur Plaza Cultural. Hier werden Informationen über Wirtschaft, Kultur und sozialen Fragen jedes Landes angeboten. Sie alle helfen, die spanischsprachige Bevölkerung der Stadt zu integrieren.“ Gerade für eine Stadt wie Hannover sei der Zusammenhalt wichtig, der bei diesem Fest über Ländergrenzen hinweg spürbar sei. „Hannover zeigt sich heute als das Spanien, Brasilien oder Argentinien des Nordens“, sagte Schostok. Neben dem Oberbürgermeister waren auch Dr. Christian Hennecke für das Bistum Hildesheim, ein Konsul von Argentinien und ein Konsul von Peru angereist, um die Feier zu eröffnen.

Begonnen hatte die Plaza Cultural mit einer Messe in spanischer Sprache, die von einer Mariachi- Band begleitet wurde. Für Pfarrer Salvador Terrazas Cuellar von der spanischsprachigen Katholischen Mission in Hannover, der das Fest organisiert und auch 2011 die erste Plaza Cultural ins Leben gerufen hatte, bedeutet der Tag mehr als Folklore und Party. „Wir wollen damit unsere Kultur und Frömmigkeit zeigen“, sagt er. „Für uns sind die Tänze und die Musik auch ein Zeichen der Integration und unserer gemeinsame Einheit zwischen Verehrung und Kultur. Ein Teil der Integration ist es, zu zeigen, was die einzelnen Länder zu bieten haben, und sich kennen zu lernen.“ Bis spät in den Abend wurde auf der Bühne und im Publikum vor der Basilika St. Clemens gesungen und getanzt.

Die spanischsprachige Katholische Mission des Bistums Hildesheim hat ihren Sitz in Hannover und umfasst rund 7.000 Mitglieder. Sinn der Missionen ist es, großen Gruppen mit nicht- deutscher Muttersprache auch in der Fremde eine Heimat in der Kirche zu bieten, in der sie sich mit ihren Formen der Frömmigkeit und ihrer Sprache verständigen können. Neben der spanischsprachigen gibt es so auch zum Beispiel eine italienische und kroatische Mission in Hannover.