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16. April 2014
So werden sie nie wieder zusammen zu sehen sein: Die Zwillings-Osterkerzen, präsentiert von Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann und Propst Martin Tenge (v.l.).

So werden sie nie wieder zusammen zu sehen sein: Die Zwillings-Osterkerzen, präsentiert von Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann und Propst Martin Tenge (v.l.).

Ökumenisches Kerzenpaar

Propst Martin Tenge schenkt der evangelischen Kirche eine von zwei Zwillings-Osterkerzen

In der evangelischen Marktkirche und der katholischen Basilika St. Clemens werden in diesem Jahr zum dritten Mal in der Osternacht Zwillings-Osterkerzen entzündet. Propst Martin Tenge hat heute eine der beiden Kerzen an Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann und Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann übergeben.

Die Duderstädter Künstlerin Susanne Möhl hat die Kerzen gestaltet.  Sie zeigen jeweils ein kreisförmiges Labyrinth. Fügt man die Kerzen zusammen, wird aus zwei Labyrinthen eines. „Das Labyrinth ist ein Symbol für das Leben“, sagt Propst Martin Tenge. „Manchmal können wir das Ziel nicht erkennen, aber wir bewegen uns darauf zu.“

In der katholischen Auferstehungsfeier wird die Osterkerze geweiht und am Osterfeuer entzündet. Der Priester schmückt sie mit fünf Nägeln aus Wachs, die an die Wunden erinnern, die Jesus bei der Kreuzigung zugefügt wurden.  In der evangelischen Kirche ist die Tradition der Osterkerze noch jung: Erst im 20. Jahrhundert entdeckte man die Symbolik von Kerzen im Kirchenraum wieder.