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14. September 2012
Der Vorstand des Dekanatspastoralrats begrüßte Bischof Norbert Trelle (Mitte) in der Propstei St. Clemens.

Der Vorstand des Dekanatspastoralrats begrüßte Bischof Norbert Trelle (Mitte) in der Propstei St. Clemens.

Querdenker willkommen

Von: pkh

Bischof Norbert Trelle startet seine Visitationsreise durch das Regionaldekanat Hannover

Es war nicht nur ein Begrüßungsgeschenk, es könnte auch ein Motto für die Visitation von Bischof Norbert Trelle bei der Katholischen Kirche in der Region Hannover sein: „Ehrlich schmeckt am besten“ stand auf der Kanne frisch gezapften einheimischen Biers, die Felizitas Teske, die zweite Vorsitzende des Dekanatspastoralrates, dem Bischof überreichte.  Bischof Norbert besucht von September bis Dezember 2012 sowie  im gleichen Zeitraum 2013 alle Gemeinden und Einrichtungen des Dekanates. Er feiert mit den Gemeinden Gottesdienst und spendet den Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Er zeichnet die Kirchenbücher ab, macht sich ein Bild von den Finanzen und dem  Zustand der Gebäude.

Zum Auftakt traf er sich am Donnerstag mit dem Dekanatsleitungsteam und dem Vorstand des Dekanatspastoralrates. „Wir wünschen uns, dass Ihr Besuch unsere Identität als Katholiken des Bistums Hildesheim und die Verbundenheit zwischen Hannover und dem Bistums stärkt“, sagte Propst Martin Tenge.  Bischof Norbert kündigte an: „Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch.“ In Hannover interessiert ihn besonders, wie die Zusammenarbeit in einem derartig großen Dekanat funktioniert. Der Katholischen Kirche in der Region Hannover gehören mehr als 150.000 Gläubige an. Bischof Norbert hat einen Begriff dafür: „Das ist ein Ermöglichungs-Zusammenhang. Diese Größe ist nicht erschreckend, sondern beflügelnd.“ Er ermutigte die Aktiven, Position zu beziehen: „Querdenker sind mindestens so wichtig wie Ja-Sager!“

Andreas Weiner vom Vorstand des Dekanatspastoralrates wünschte sich Sicherheit in der Frage, welche Dienste getaufte Christen im Bistum übernehmen dürfen und welche Anforderungen an sie gestellt werden. Sein Vorstandskollege Gerald Hannig regte eine Art von Qualitätsmanagement auch für das Ehrenamt an. Bischof Norbert stellte klar, dass sich die Priester keinesfalls aus Bereichen der Seelsorge zurückziehen, sondern hier immer neben den Laien präsent bleiben sollten. „Im Bistum Hildesheim haben wir bereits bundesweit die meisten ehrenamtlichen Beerdigungsleiter“, informierte der Bischof. Er ist überzeugt, dass dieses Engagement zum Ausdruck bringt: „Wir sind alle professionell – Laien und Priester.“