Die Krise der Kirche fordert Entscheidungen
Kardinal Mario Grech und Bischof Heiner Wilmer feiern Festgottesdienst in der Basilika St. Clemens

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Für Mario Kardinal Grech hat die Krise, in der sich die Katholische Kirche befindet, keine negative Bedeutung: „Die Krise fordert uns vielmehr heraus, Entscheidungen zu treffen."

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Anlass des Gottesdienstes war der Tag der Synodalität, der am gestrigen Samstag, in Hildesheim begangen wurde. Mit der Heiligen Messe, die Grech gemeinsam mit dem Hildesheimer Diözesanbischof Dr. Heiner Wilmer feiert, soll die Umsetzung des weltweit und im Bistum Hildesheim eingeschlagenen Weges der Synodalität fortgesetzt werden.

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Konfrontiert mit weniger Mitgliedern und leeren Reihen, sei die Kirche gefordert, Entscheidungen zu treffen. „Nur wenn wir nicht entscheiden, sind wir eine tote Kirche“, sagt Grech. Die Krise sei ein Ausdruck einer lebendigen, nicht einer sterbenden Kirche.

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Grech beschreibt die Kirche als „Gemeinschaft der Liebe und Gemeinschaft der Einheit in Vielfalt“. Synodalität sei die neu entdeckte Fähigkeit, gemeinsam auf dem Weg zu sein: „So kann sich die Kirche über ihre Identität klar werden.“

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Die musikalische Gestaltung des Gottesdienste liegt beim Chor der Spanischsprachigen Mission Hannover ...

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Für Propst Wolfgang Semmet, Regionaldechant der Katholischen Kirche in der Region Hannover, ist Synodalität eine Grundhaltung: „Es ist die Einladung, der Vielfalt einen Raum zu geben, damit sich etwas Neues entfalten kann.“ Hemmer ist auch "Hausherr" der Basilika St. Clemens.

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Nach Abschluss der weltweiten Bischofssynode (2021–2024) läuft nun bis 2028 ein intensiver, dezentraler Umsetzungsprozess in den Ortskirchen. Dazu dienen sowohl der Tag der Synodalität als auch der Gottesdienst in der Basilika St. Clemens, sie sind Schritte auf diesem Weg im Bistum Hildesheim.
Für Mario Kardinal Grech hat die Krise, in der sich die Katholische Kirche befindet, keine negative Bedeutung: „Die Krise fordert uns vielmehr heraus, Entscheidungen zu treffen“, sagt der aus Malta stammende Kardinal in der Predigt in der Basilika St. Clemens in Hannover am heutigen Sonntag.
Anlass des Gottesdienstes war der Tag der Synodalität, der am gestrigen Samstag, in Hildesheim begangen wurde. Mit der Heiligen Messe, die Grech gemeinsam mit dem Hildesheimer Diözesanbischof Dr. Heiner Wilmer feiert, soll die Umsetzung des weltweit und im Bistum Hildesheim eingeschlagenen Weges der Synodalität fortgesetzt werden. Kardinal Grech ist Generalsekretär der Bischofssynode in Rom und daher eine der zentralen Personen für die Umsetzung des Synodalen Prozesses der Weltkirche.
„Synodalität“ beschreibt eine neue, noch auf den im letzten Jahr verstorbenen Papst Franziskus zurückgehende Vorstellung von Kirche: ein gemeinsames Hören, Beraten und Entscheiden des gesamten Gottesvolkes – nicht nur der Kardinäle, Bischöfe und Priester. Konfrontiert mit weniger Mitgliedern und leeren Reihen, sei die Kirche gefordert, Entscheidungen zu treffen. „Nur wenn wir nicht entscheiden, sind wir eine tote Kirche“, sagt Grech. Die Krise sei ein Ausdruck einer lebendigen, nicht einer sterbenden Kirche.
Vorschnelle Entscheidungen machen die Kirche nach Ansicht von Grech eher zu einer Nichtregierungsorganisation oder einer politischen Partei: „Unsere Entscheidungen müssen fundamentaler sein, es geht darum, welche Kirche, wir heute sein wollen.“ Grech beschreibt die Kirche als „Gemeinschaft der Liebe und Gemeinschaft der Einheit in Vielfalt“. Synodalität sei die neu entdeckte Fähigkeit, gemeinsam auf dem Weg zu sein: „So kann sich die Kirche über ihre Identität klar werden.“
Das habe auch Auswirkungen auf die Gesellschaft: „Eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn Gier, Neid, Individualismus und Kurzsichtigkeit dominieren.“ Nur eine Kirche, die sich entschieden habe, anders zu denken, könne das der Welt verkünden: „Das ist unsere Sendung, das ist unsere Herausforderung.“
Für Propst Wolfgang Semmet, Regionaldechant der Katholischen Kirche in der Region Hannover, ist Synodalität eine Grundhaltung: „Es ist die Einladung, der Vielfalt einen Raum zu geben, damit sich etwas Neues entfalten kann.“ Wichtig ist Semmet, der Hausherr der Basilika St. Clemens ist, die geistliche Dimension des Weges: „Das Bewusstsein, dass wir Hörende sind und uns vom Evangelium Jesu Christi begeistern lassen.“
Nach Abschluss der weltweiten Bischofssynode (2021–2024) läuft nun bis 2028 ein intensiver, dezentraler Umsetzungsprozess in den Ortskirchen. Dazu dienen sowohl der Tag der Synodalität als auch der Gottesdienst in der Basilika St. Clemens, sie sind Schritte auf diesem Weg im Bistum Hildesheim. Die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe in der Basilika St. Clemens habe der Chor der Spanischsprachigen Mission Hannover, der Kroatischen Mission Hannover und der Propsteichor St. Clemens übernommen.
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