"Ich glaube" – an die heilige Kirche
Credo: Konzertreihe zum „Großen Glaubensbekenntnis“ in der Basilika St. Clemens | 23. August: Credo: et in unam sanctam (Ich glaube an die eine, heilige Kirche) | Mika Bergman (Alt) und Dario Rank (Orgel)
Credo: Konzertreihe zum „Großen Glaubensbekenntnis“ in der Basilika St. Clemens vom 15. März bis 20. Dezember. Die Reihe greift mit neun Konzerten das gemeinsame Bekenntnis von orthodoxen, reformatorischen und katholischen Christ*innen auf. Fünftes Konzert am Samstag, 23. August: "Credo: et in unam sanctam (Ich glaube an die eine, heilige Kirche)." Mit Mika Bergman (Alt) und Dario Rank (Orgel) . Beginn: 18:30 Uhr
Das sogenannte „Große Glaubensbekenntnis“ prägt die katholischen Gottesdienste zu den hohen Feiertagen – zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Das Gebet geht in seinem Ursprung auf das Konzil von Nicäa zurück, das im Jahr 325 – also vor 1700 Jahren – stattfand. Dieses Konzil, ein Zusammenkommen von Bischöfen, wird als einer der wesentlichen Bezugspunkte der Kirchengeschichte angesehen. Unter anderem, weil der Text des Glaubensbekenntnisses (Credo – „Ich glaube“) unterzeichnet wurde. Zudem ist dieses Credo heute noch ökumenisch bedeutsam, weil es das einzige Glaubensbekenntnis ist, das von orthodoxen, reformatorischen und katholischen Christ*innen geteilt wird.
Zudem hat das Große Glaubensbekenntnis Widerhall in der Kirchmusik gefunden. Quer durch die Jahrhunderte zum Beispiel in den großen Messvertonungen von Johann Sebastian Bach über Ludwig Beethoven bis zu Francis Poulenc und Arvo Pärt. Diese Tradition aus der Kirchenmusik greift die Konzertreihe „Credo“ auf – mit insgesamt neun Konzerten, die jeweils einen anderen Aspekt des Glaubensbekenntnisses in den Mittelpunkt stellen.
"Credo: et in unam sanctam (Ich glaube an die eine, heilige Kirche)" ist das mittlerweile fünfte Konzert der Reihe überschrieben. Da es um den Glauben an die heilige Kirche geht, gestalten Mika Bergman (Alt) und Dario Rank (Orgel) ihr Programm mit den musikalischen Elementen einer Heiligen Messe, eines Gottesdienstes: beginnend mit dem Einzug über Schuldbekenntnis und Gotteslob, über das Glaubensbekenntnis und das "Lamm Gottes" bis hin zu "Ite missa est" – den Schlussworten "Gehet hin in Frieden". Zu hören sind französische Komponisten des frühen und späten 20. Jahrhunderts: Jean Langlais, Charles-Marie Widor, Jehan Alain und Déodat de Séverac.
- Samstag, 23. August, 18:30 Uhr in der Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover). Der Eintritt ist frei, m eine Spende wird gebeten.



