„Ich glaube“ – er ist Fleisch geworden

Credo: Konzertreihe zum „Großen Glaubensbekenntnis“ in der Basilika St. Clemens | Samstag, 20. Dezember: „Credo: Et incarnatus est: Ich glaube – Er ist Fleisch geworden“ | Beginn: 18:30 Uhr.

Credo: Die seit März laufende Reihe zum „Großen Glaubensbekenntnis“ findet mit dem 9. Konzert „Credo: Et incarnatus est: Er ist Fleisch geworden“ am Samstag, 20. Dezember, ihren Abschluss. Beginn ist um 18:30 Uhr in der Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover).

Advent: Für Christ*innen eine Zeit des Wartens – auf die Heilige Nacht, in der mit Jesus Christus das Licht in eine dunkle Welt kommt. An einer anderen Stelle der Bibel wird ein weiteres Bild für diese Ankunft gewählt: „Die Wüste wird blühen“, heißt es im Buch Jesaja (35,1), in dem erstmals ein Messias als Retter der Armen und gerechter Richter angekündigt wird. Dieses Bild nimmt das neunte und letzte Konzert der Credo-Reihe in der Basilika St. Clemens am Samstag, 20. Dezember, auf. Denn durch Jesus erfüllt sich die Prophezeiung einer blühenden Wüste. Überschrieben ist es mit „Credo: Et incarnatus est – Ich glaube … er ist Fleisch geworden“. Beginn ist um 18:30 Uhr (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover).

Seit März dieses Jahres widmet sich eine Konzertreihe dem „Großen Glaubensbekenntnis“. Das Gebet geht in seinem Ursprung auf das Konzil von Nicäa zurück, das im Jahr 325 – also vor 1700 Jahren – stattfand. Dieses Konzil, ein Zusammenkommen von Bischöfen, wird als einer der wesentlichen Bezugspunkte der Kirchengeschichte angesehen. Das Glaubensbekenntnis (Credo – „Ich glaube“) ist heute noch ökumenisch bedeutsam, weil es von orthodoxen, reformatorischen und katholischen Christ*innen geteilt wird. 

„Das Motiv der Wüste, die blühen wird, ist einer unserer Leittexte im Advent“, betont Francesco Bernasconi, Regionalkantor der Katholischen Kirche in der Region Hannover. Die Bibel meint damit nicht nur vertrocknete, unförmige und trostlose Landschaften: „Es geht auch um das menschliche Miteinander und unser Leben.“ Diese Wüste kann blühen, weil Jesus in die Welt kommt: „Mit dieser Botschaft schließen wir die Konzertreihe zum Glaubensbekenntnis – er ist Fleisch geworden, das Göttliche ist hier auf Erden zu finden.“ 

Die Hoffnung auf das nach Worten von Bernasconi „radikal Andere“ zieht sich durch Programm des Schlusskonzertes: Der Bogen spannt sich von Adventsmusik und endet mit der Hirtenfreude in der Heiligen Nacht. Die Musik des Abends spiegelt unterschiedliche Epochen und Kulturkreise wider: Auf dem Programm stehen sowohl zwei britische Christmas-Carols als auch Werke des deutschen Barock und der Romantik von Johann Sebastian Bach, Jakob Lützel, Friederich Silcher und Peter Cornelius. Auch zeitgenössische Musik wird gespielt und gesungen, unter anderem von Pavle Merkù.

Es singt der Propsteichor St. Clemens mit den Solist*innen Mirjam Brandt, Eva Dill, Sabrina Steinhoff (alle Sopran), Johannes Ebbersmeyer (Tenor) und Christoph Neitzel. An der Orgel: Frauke Schwind. Die Leitung liegt bei Francesco Bernasconi.

  • Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

pkh/wal