Jubel – Orgelvesper III
Fortsetzung der Reihe zur Verbindung von Gebet und Musik in der Basilika St. Clemens
Orgelvespern verbinden in besonderem Maße Gebet und Musik. In diesem Jahr wird es in der Basilika St. Clemens eine besondere Reihe mit Orgelvespern geben, deren Gestaltung sich am Kirchenjahr orientiert.
Die dritte Orgelvesper am Samstag, 18. April, widmet sich, so der Leitgedanke, dem „Jubel“ in der Osterzeit. Beginn ist um 18:30 Uhr (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover). Es spielt Ivan-Bogdan Reincke (Wolfsburg).
Als Vesper wird in der Katholischen Kirche das Abendgebet bezeichnet. Es dient gläubigen Menschen vor allem, sich der Gegenwart Gottes zu erinnern, das am Tag Erlebte und die Hoffnung für den neuen Morgen vor ihn zu bringen. In der Orgelvesper werden in diesem Sinne Musik und Gebet besonders verbunden.
Ivan-Bogdan Reincke (Jahrgang 1998) ist seit Oktober 2025 Dekanatskantor an St. Christophorus in Wolfsburg. Für die Vesper hat er eine „Jubel-Symphonie“ zusammengestellt, die von einer Ouvertüre über Adagio, Menuett und Scherzo zum Finale führt. Dabei erklingen im Programm das Orgelkonzert C-Dur nach Vivaldi von Johann Sebastian Bach und das Menuet Gothique aus der Suite Gothique von Léon Boëllmann. Dazu kommen Orgelbearbeitungen der Sinfonia aus der Kantate BWV 29, wiederum von Bach, und das „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Ergänzt wird die Jubel-Symphonie um eine Orgelimprovisation im Stil der deutschen Romantik.
Liturgisch wird die Vesper, das Abendgebet in der Katholischen Kirche, von Propst Wolfgang Semmet gestaltet. Die vierte Orgelvesper am Samstag, 23. Mai, 18:30 Uhr, widmet sich angesichts des Pfingstfestes der „Begeisterung“. Es spielt Magdalena Andrulewicz (Laatzen).
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