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02. Oktober 2018
Muslime beim Gebet | Foto: Archiv

Muslime beim Gebet | Foto: Archiv

Einander verstehen heißt Kennenlernen

„Religiösität – individuell, natürlich, normal“ ist der Leitgedanke des diesjährigen Tags der offenen Moschee am 3. Oktober. Auch eine große Anzahl von Moscheen in Stadt und Region Hannover öffnen ihre Türen.

„Wer einander verstehen möchte, muss sich kennenlernen“, sagt der hannoversche Propst Martin Tenge. Der Tag der offenen Moschee kann genau dazu beitragen: ein besseres Verständnis einer immer noch fremd anmutenden Religion zu gewinnen: „Solche Begegnungen sind wertvoll – sowohl für ein besseres Miteinander in Stadt und Region als auch für den eigenen Glauben.“ Denn auch der eigene Glaube wachse im Dialog mit anderen. Er selbst erlebe das beispielsweise immer wieder im Forum und im Haus der Religionen in Hannover: „Die Bedeutung des interreligiösen Dialogs liegt darin, Vorurteile und Rivalitäten zu überwinden, das gegenseitige Verstehen zu vertiefen und das friedliche Miteinander zu fördern.“

Veranstalter des bundesweiten Tags der offenen Moschee ist Koordinationsrat der Muslime (KRM), dem die vier größten islamischen Organisationen in Deutschland angehören: der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), der türkisch-islamische Verband DITIB, der Islamrat, zu dem als größtem Mitgliedsverband die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) gehört und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ).

Moscheen aller vier Verbände öffnen ihre Türen auch in Stadt und Region Hannover. In der Landeshauptstadt sind das nach Angaben des KRM:

  • DITIB Hannover Merkez Mosche (Stift Str. 11,30159 Hannover, DITIB);
  • IGMG Ortsverein Hannover (Weidendamm 9, 30167 Hannover, Islamrat);
  • Gesellschaft "Islam Verstehen" (Kornstr. 35, 30167 Hannover, ZMD);
  • Kultur Verein zur Förderung und Bildung von Jugendlichen (Gerber Str. 3, 30169 Hannover, VIKZ);
  • Kultur Verein zur Förderung und Bildung von Jugendlichen (Alte Stöckener Str. 42, 30419Hannover, VIKZ);
  • Türkisches Kulturzentrum (Fössestr. 43, 30451Hannover, ZMD);
  • Kultur Verein zur Förderung und Bildung von Jugendlichen (Am Mittelfeld 117, 30519 Hannover, VIKZ);
  • IGMG Ortsverein Misburg (Anderter Str. 38, 30629 Hannover, Islamrat).

In der Region wären das unter anderem:

  • IGMG Ortsverein Garbsen (Sandstr. 38, 30823 Garbsen, Islamrat);
  • DITIB Garbsen Kocatepe Moschee (Bach Str. 19, 30823 Garbsen, DITIB);
  • DITIB Langenhagen Selimiye Moschee (Bahnhof Str. 15, 30853 Langenhagen, DITIB);
  • IGMG Ortsverein Laatzen (Hildesheimer Str. 213, 30880 Laatzen, Islamrat);
  • DITIB Ronnenberg Eyüb Sultan Moschee (Chemnitzer Str. 10, 30952 Ronnenberg, DITIB);
  • IGMG Ortsverein Neustadt (Wunstorfer Str. 32, 31535 Neustadt, Islamrat);
  • DITIB Rehburg-Lochum Moschee (Star Str. 1, 31547 Rehburg-Lochum, DITIB);
  • Kultur Verein zur Förderung und Bildung von Jugendlichen (Im Meerbachbogen 10, 31582 Nienburg, VIKZ);
  • DITIB Nienburg Moschee (Verdener Str. 1/H, 31582 Nienburg, DITIB).

Öffnungszeiten und Programme mit Führungen, Vorträgen und auch der Teilnahme am Gebet sind höchst unterschiedlich. Der KRM empfiehlt sich vor einem Moscheebesuch in der Gemeinde über das Programm zu informieren. Informationen zum Programm sind beispielsweise hier zu finden: www.tagderoffenenmoschee.de

Von: Rüdiger Wala