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27. September 2016
BU: In der Fotoausstellung „Bitter Oranges“ wird anhand von Einzelschicksalen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erntehelfer aufmerksam gemacht. © privat

BU: In der Fotoausstellung „Bitter Oranges“ wird anhand von Einzelschicksalen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erntehelfer aufmerksam gemacht. © privat

Bitter Oranges und faules Fleisch

Mit einem Vortrag und einer Fotoausstellung stehen in der kommenden Woche in Hannover unfaire Arbeits- und Lebensbedingungen in Niedersachsen und Italien im Fokus der Kirche.

Mit der Ausbeutung von Wander- und Leiharbeitern in der Niedersächsischen Fleischindustrie beschäftigt sich in einem Vortrag in Hannover Prälat Peter Kossen, Ständiger Vertreter des Bischöflichen Offizials für die katholische Kirche im Oldenburger Land. Prälat Kossen, der in den vergangenen Jahren sich immer wieder für die Arbeitnehmerrechte dieser Gruppe eingesetzt hat, wird am kommenden Mittwoch dabei auch auf die biblischen Grundlagen seines Engagements eingehen. Organisiert wird der Vortrag unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Katholischen Kirche in der Region Hannover und dem Haus kirchlicher Dienste. In deren Räumen kann vor dem Vortrag eine Fotoausstellung besucht werden, die über die Arbeits- und Lebensbedingungen von afrikanischen Erntehelfern in Italien aufklärt, die dort Orangen pflücken. „Bitter Oranges“ heißt die Wanderausstellung, die noch bis zum kommenden Freitag dort zu sehen ist.

 

Der Vortrag von Prälat Peter Kossen findet in Hannover am Mittwoch, 05. Oktober, um 18 Uhr im Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 17B (Eingang über den Kirchplatz), statt. Die Führung durch die Ausstellung „Bitter Oranges beginnt zuvor um 17 Uhr “ im Haus kirchlicher Dienste in der Archivstraße 3.

 

 

 

Von: Marie Kleine