Zum Inhalt springen
Impressum  Datenschutz

News anzeigen

07. Januar 2019
Für Minsiterpräsident ist es der erste Arbeitstag im neuen Jahr in der Staatskanzlei – und das mit weisem und segnenden Besuch | Fotos: Wala

Für Minsiterpräsident ist es der erste Arbeitstag im neuen Jahr in der Staatskanzlei – und das mit weisem und segnenden Besuch | Fotos: Wala

Der Segen zum ersten Arbeitstag im neuen Jahr

Erster Arbeitstag von Ministerpräsident Stephan Weil im neuen Jahr – und dann gleich so ein Besuch: 30 Sternsinger haben die Staatskanzlei unter ihren Segen gestellt: 20*C+M+B+19 , Christus Mansionem Benedicat" – Christus segne dieses Haus.

Manchmal läuft auch das Dreikönigssingen anders als gewohnt: Waren bereits am Freitag Sternsingerinnen und Sternsinger aus Stadt und Region Hannover unterwegs, um ihren Segen ins Rathaus der Stadt und in das Landesparlament zu bringen (siehe hier), warne es nun Schülerinnen und Schüler der katholischen Schulen, die sich auf den Weg in die Staatskanzlei gemacht haben. Der Grund war ganz einfach: Es ist der erste Arbeitstag des Sozialdemokraten in neuen Jahr. Umso mehr freut sich Stephan Weil über den Besuch: „Es ist gut, das Jahr mit eurer so wichtigen Aktion zu beginnen. Das ist weit mehr als nur eine schöne Tradition“, sagt er an die Adresse der Fünft- und Sechstklässler der Ludwig-Windthorst-Schule und der St.-Ursula-Schule.

Segen bringen – Segen sein: Neben Gesang, Gewändern und Sammelboxen haben die Sternsinger einen deutliche Botschaft  mitgebracht: „„Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Der Blick richtet sich in diesem Jahr besonders auf die Situation behinderter Kinder. Die Kinder haben dazu eine klare Meinung: „„ Kein Mensch müsste sich behindert fühlen, wenn wir darauf achten, wo Hilfe benötigt wird oder wo Menschen dazugehören möchten.“ Das gelte in Peru ebenso wie im Land Niedersachsen.

Das Engagement beeindruckt Stephan Weil: „Die Sternsinger wissen genau, worum es geht“, sagt er. Nicht nur um Kronen und Gewänder, nicht nur darauf Geld zu sammeln, sondern ein Zeichen zu setzen für eine bessere Welt. „Es ist durchaus eine politische Aktion, wenn ihr für die gute Sache unterwegs seid“, betont der Sozialdemokrat. Der Segen wird gleich zweimal gespendet. Einmal am Eingangsportal der Staatskanzlei und ein zweites mal über der Tür des Büros des Ministerpräsidenten: „Gerade dieser Segen hat für mich eine besondere Bedeutung.“ Und für Sternsinger ist es eine Gelegenheit  mehr als nur einen Blick in die Amtsräume des Ministerpräsidenten zu werfen. Viele nutzen die Möglichkeit, sich auch einmal hinter den Schreibtisch des Regierungschefs zu setzen: „Nehmt schon mal Platz“, ermuntert sie Weil: „Vielleicht geht ja der ein oder die andere von euch mal in die Politik.“

Bis das soweit ist, gehen die Schülerinnen und Schüler noch andere Wege. Sie werden auch in ihren Schulen, sowohl in der LuWi als auch in St. Ursula noch von Klassen räum zu Klassenraum gehen, um dort den Segen des zu Weihnachten geborenen Jesuskindes bringen. Die Schüler der LuWi werden dem Stern noch in ein Altenheim und eine benachbarten Schule folgen. Denn: „Wir Sternsinger bringen euch jetzt den Segen / Für Glück und Frieden in eurem Leben.“

Von: Rüdiger Wala