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08. Januar 2019
Die Sternsinger Lucius (5), Lilith (7), Leonidas (10) und Finn (15) sowie Begleiterin Anne-Kathrin Albert aus der Pfarrei St. Nikolaus in Burgdorf vertraten das Bistum Hildesheim am Montag beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur 61. Aktion Dreikönigssingen. | Fotos: Ralf Adloff/Kindermissionswerk und kna-Bild

Die Sternsinger Lucius (5), Lilith (7), Leonidas (10) und Finn (15) sowie Begleiterin Anne-Kathrin Albert aus der Pfarrei St. Nikolaus in Burgdorf vertraten das Bistum Hildesheim am Montag beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur 61. Aktion Dreikönigssingen. | Fotos: Ralf Adloff/Kindermissionswerk und kna-Bild

Eine Segensbotschaft aus Burgdorf

Von Burgdorf nach Berlin: Vier Sternsinger aus der Gemeinde St. Nikolaus in Burgdorf haben das Bistum Hildesheim beim traditionellen Empfang beim Bundeskanzlerin Angela Merkel vertreten.

Bereits zum 14. Mal hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 108 Sternsinger im Kanzleramt empfangen. Aus allen 27 deutschen Diözesen waren am Montagvormittag jeweils vier Sternsinger nach Berlin gereist und vertraten dort die rund 300 000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich um den Jahreswechsel bundesweit in mehr als 10 000 katholischen Pfarrgemeinden und Einrichtungen an der 61. Aktion Dreikönigssingen beteiligen.

„Ihr seid Segensbringer und Botschafter. Eure Botschaft ist: Wir gehören zusammen. Dass Ihr in diesem Jahr besonders auf die Situation von Kindern mit Behinderung aufmerksam macht, ist sehr wichtig. Manchmal werden Menschen, die ein bisschen anders sind, gehänselt und haben es nicht so einfach. Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass wir mit Menschen mit Behinderung so umgehen, dass wir ihre Würde auch immer respektieren und uns in sie hineinversetzen“, sagt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Richtung der kleinen und großen Könige. „Dass es so viele von Euch gibt und dass es die Betreuer gibt, das ist genau die Botschaft an uns alle und an die Menschen, die Ihr besucht: Macht doch auch was! Wer nur ein kleines bisschen hilft, kann schon einen Beitrag dazu leisten, dass woanders sich das Leben eines Menschen verändert“, betont die Bundeskanzlerin.

Aufmerksam zugehört haben auch Finn Klüsener (15) sowie die Geschwister Leonidas (10), Lilith (7) und Lucius (5) Albert. Alle vier gehören zu den Sternsingern aus der Gemeinde St. Nikolaus in Burgdorf. Begleitet wurden sie von Anne-Katrin Albert, Mutter der drei Geschwister. Sie war es auch, die die Bewerbungsunterlagen Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ eingereicht hat. Jedes Bistum kann eine Gruppe schicken – die Bergdörfer Sternsinger werden ausgelost. Dann kam die Zusage per Post: „Wir sind vor Freude erst einmal eine Runde über die Straße getanzt.“

Zwischen den Jahren hat die Gruppe dann die Lieder für den Empfang bei der Bundeskanzlerin eingeübt. Schon die Anreise wurde zu einem besonderen Ereignis: „Unser Zug fuhr gleich nach dem Familiengottesdienst mit Aussendung der Sternsinger in unserer Kirche.“ Pfarrer Martin Karras, der die Gruppe so auf die Reise schickt, hat in anderen Pfarreien bereits zweimal Könige und Königinnen in Richtung Berlin verabschiedet: „Das ist immer eine tolle Sache.“

Auf eigene Kosten ist der Ehemann von Anne-Katrin Albert mitgefahren. Der Grund: „Unser Sohn Lucius ist erst fünf und Lilith ist sieben Jahre und somit mit Abstand die jüngsten von allen 108 teilnehmenden Sternsingern.“ Das ist wohl auch der Kanzlerin aufgefallen. Beim obligatorischen Foto mit der Regierungschefin nutzt Angela Merkel die Gelegenheit und wechselt ein paar Worte gerade mit Lucius und Lilith.

Von: pkh