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29. Dezember 2012
Nach dem Training brachten die Sternsinger, begleitet von Jugendseelsorger Timm Keßler (Mitte), den Scorpions den Segen.

Nach dem Training brachten die Sternsinger, begleitet von Jugendseelsorger Timm Keßler (Mitte), den Scorpions den Segen.

Gekrönte Häupter auf den Zuschauerbänken. Foto oben und Mitte: Dominikus Holzheimer

Gekrönte Häupter auf den Zuschauerbänken. Foto oben und Mitte: Dominikus Holzheimer

Sascha Goc überreicht Kaplan Timm Keßler ein Poster mit den Autogrammen des Teams. Foto unten: Julia Feist

Sascha Goc überreicht Kaplan Timm Keßler ein Poster mit den Autogrammen des Teams. Foto unten: Julia Feist

Gekrönte Häupter zu Gast bei den Hannover Scorpions

Die Sternsinger brachten dem Eishockey-Team den Segen für das kommende Jahr

Die Hannover Scorpions bekamen heute beim Training Besuch von sechzig gekrönten Häuptern: Die Sternsinger der Katholischen Kirche in der Region Hannover, begleitet von Propst Martin Tenge und Jugendseelsorger Timm Keßler, gratulierten ihnen zum Sieg gestern über die Iserlohn Roosters und brachten ihnen Gottes Segen für das kommende Jahr und den Rest der Saison. „Den können wir gebrauchen: Wir wollen deutscher Meister werden“, erklärte Stadionsprecher Stefan Wenck den Kindern aus sieben Gemeinden in Stadt und Region Hannover. Sie durften den Scorpions beim Training in der TUI Arena zusehen und erfuhren, was es bedeutet, wenn hinterher die Hälfte des Teams bäuchlings über das Eis rutscht: Die Verlierer beim Trainingsmatch müssen die Pucks aufsammeln, erklärte ihnen Stefan Wenck. Dann öffnete er die Bande, damit die Sternsinger für das Team singen konnten.

Raoul, Samuel, Lena, Friederike und die anderen Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Gemeinde Zu den Heiligen Engeln in Kirchrode sprachen zusammen den Segen. Aufgeregt, verrieten sie hinterher, waren sie als erfahrene Sternsinger nicht mehr. „Wir sind ja verkleidet“, erklärt die 13-jährige Lena: Hinter so einem Königskostüm kann man sich sicher fühlen, wenn man vor anderen spricht und singt.  Außen an der Bande, wo die Spieler zu den Heimspielen einlaufen, brachten die Sternsinger den traditionellen Segen „20*C+M+B+12“ an. Die Abkürzung steht für den lateinischen Wunsch „Christus Mansionem Benedicat“, Christus segne diese Wohnung. Aus der Mannschaftskasse bekamen die Sternsinger eine Spende von 100 Euro und dazu ein Poster mit den Autogrammen der Spieler. „Das bekommt einen Platz im Jugendpastoralen Zentrum Tabor“, kündigte Timm Keßler an.

Für die Sternsinger aus der Region Hannover war der Trainingsbesuch der Auftakt für ihren diesjährigen Einsatz. In der Basilika St. Clemens und in anderen katholischen Kirchen werden sie am Sonntag mit einem Gottesdienst feierlich ausgesandt. Das Motto der Sternsingeraktion lautet in diesem Jahr: „Segen bringen, Segen sein. Für Gesundheit in Tansania und weltweit!“ In den ersten Tagen des neuen Jahres werden die Sternsinger alle Haushalte besuchen, die sie eingeladen haben. Am 3. Januar sind sie im Neuen Rathaus, am 4. Januar beim Ministerpräsidenten und im Landtag zu Gast.

Von: pkh