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11. Mai 2017
Der Platz rund um die Basilika St. Clemens wird ab dem 1. Juni einen eigenen Straßennamen tragen. © pkh

Der Platz rund um die Basilika St. Clemens wird ab dem 1. Juni einen eigenen Straßennamen tragen. © pkh

Vor 1945 umgaben die Basilika hohe Mauern und ein eisernes Tor. Auch rund um die Mauern war der heutige Platz bebaut. © Pfarrarchiv

Vor 1945 umgaben die Basilika hohe Mauern und ein eisernes Tor. Auch rund um die Mauern war der heutige Platz bebaut. © Pfarrarchiv

Statt eines Platzes umgab die Basilika Gebäude und Straßen. © Pfarrarchiv

Statt eines Platzes umgab die Basilika Gebäude und Straßen. © Pfarrarchiv

Im Oktober 1943 wurden die Basilika und die umliegenden Gebäude stark zerstört. © Pfarrarchiv

Im Oktober 1943 wurden die Basilika und die umliegenden Gebäude stark zerstört. © Pfarrarchiv

Kirchplatz der Basilika St. Clemens bekommt einen Namen

Große Freude bei der Katholischen Kirche in der Region Hannover: Der bisher unbenannte Kirchplatz rund um die Basilika St. Clemens bekommt ab dem 1. Juni einen eigenen Straßennamen. „Platz an der Basilika“ wird er heißen.

Das hat der zuständige Bezirksrat Mitte entschieden und ist damit einer Bitte der Kirche nachgekommen. „Wir freuen uns über diesen sehr angemessenen Namen, der die Präsenz der Basilika in der Stadt besonders hervorhebt“, sagt Propst Martin Tenge. Bezirksoberbürgermeisterin Cornelia Kupsch (CDU) betont: „So wie die Kirche in meinem Leben eine zentrale Rolle spielt, so gibt die Basilika dem Platz das besondere Gewicht.“ Die Basilia St. Clemens würde auch noch in 150 Jahren hier stehen und habe so den nötigen Bestand, um Namensträger für den Platz zu sein. „Der Glaube spielt sich zwar nicht nur in Gebäuden ab, aber als Raum für Stille und Einkehr sind unsere Kirchen wichtig in der Stadtgesellschaft“, sagt Bürgermeisterin Kupsch.

Verwirrende Adressen rund um den Platz

Hintergrund der Benennung des Platzes waren Anfragen der Feuerwehr Hannover. „Wir wurden angesprochen, weil die teils verwirrende Straßenbezeichnungen von katholischen Einrichtungen rund um den Platz im Ernstfall wichtige Sekunden kosten kann“, erklärt Propst Martin Tenge. Dass der Platz bisher selbst namenlos war, hat geschichtliche Gründe.

Bis zur fast vollständigen Zerstörung der Basilika St. Clemens bei Bombenangriffen im Oktober 1943 gab es rund um die Kirche keinen Platz: Stattdessen umgaben hohe Mauern und ein großes, eisernes Tor das Gotteshaus. Der heutige Platz war mit Wohnhäuser und unter anderem einer Schule besiedelt. Unter anderem gab es dort die Straße „An der katholischen Kirche“. Nach den Bombenangriffen war von den Mauern nichts mehr übrig, das Tor musste verschrottet werden.

Erst 1962 entstand der Platz in heutiger Form

Rund um die Kirche wurde ein Platz geschaffen, der zur einen Seite hin der Stadt und zur anderen Seite der Kirche gehört. Anlässlich des Katholikentages 1962 wurde der Platz durch die Stadt gepflastert, die seitdem das Nutzungsrecht für den Platz hat. Damit entstand der Platz an der Basilika in seiner heutigen Form.

 

Die feierliche Enthüllung des Straßenschildes „Platz an der Basilika“ mit Propst Tenge und Bürgermeisterin Kupsch findet statt am Donnerstag, 01. Juni, um 11 Uhr.

 

Ab dann haben auch die Einrichtungen rund um die Basilika St. Clemens (der Amtssitz des Propstes, das Stundenwohnheim Clemensburse und das Tagungshaus St. Clemens) eine neue Adresse.

 

Neue Adressen und Anschriften

 

Propsteikirche Basilika St. Clemens: An der Basilika 1 (bisher ohne Adresse)

Propstei St. Clemens/ Katholische Kirche in der Region Hannover: An der Basilika 2 (bisher Goethestraße 33)

Forum Sinti und Roma: An der Basilika 2 a (bisher Am Kanonenwall 15)

Tagungshaus St. Clemens: Platz an der Basilika 3 (bisher Leibnizufer 17B)

Clemensburse: Platz an der Basilika 4 (bisher Leibnizufer 17A)

 

Von: Marie Kleine