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30. September 2018
Die Pilgergruppe besucht unterwegs  „Schmerzpunkte“ wie hier den Hambacher Forst und „Kraftorte“ der Klimagerechtigkeit. An so genannten Aktionstagen wollen sie mit mit den Kirchengemeinden vor Ort ins Gespräch kommen. | Foto: klimapilgern.de

Die Pilgergruppe besucht unterwegs „Schmerzpunkte“ wie hier den Hambacher Forst und „Kraftorte“ der Klimagerechtigkeit. An so genannten Aktionstagen wollen sie mit mit den Kirchengemeinden vor Ort ins Gespräch kommen. | Foto: klimapilgern.de

„Klimagerechtigkeit – geht doch!? Klimapilger treffen Klimaweise“

Jetzt haben sie das Bistum Hildesheim erreicht – die Frauen und Männer, die den 3. ökumenischen Pilgerweg von Bonn nach Katowice gehen. In Hannover haben sie am 4. Oktober eine Ruhetag: Gelegenheit zu einem Gespräch über Klimagerechtigkeit im [ka:punkt] (Beginn 18 Uhr).

Um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimaschutz und für mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderung, brechen im Herbst dieses Jahres zum dritten Mal Menschen zu einem Klimapilgerweg auf. Der 3. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt von Bonn, dem Ort der letzten Welt-Klimakonferenz, nach Katowice (Kattowitz) in Polen, wo ab 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt werden. Die Veranstalter, ein ökumenisches Bündnis aus Kirchen und kirchlichen Organisationen, fordern unter anderem, die Ziele des Pariser Vertrages entschiedener zu verfolgen, damit es gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Pilgerwanderung führt auch durch Niedersachsen. Menschen verschiedener Konfessionen verbinden ihre Freude am Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz.

Die Klimapilgergruppe hat am Donnerstag, 4. Oktober einen Ruhetag in Hannover. Sie und weitere Interessierte sind aber eingeladen zu öffentlichen Veranstaltung im [ka:punkt], Grupenstr. 8, Hannover. Unter dem Leitgedanken „Klimagerechtigkeit - geht doch!? Klimapilger treffen Klimaweise“ gibt es ab 18 Uhr Tischrundengespräche mit Hannoverschen Klimaweisen.

Die Tischrunden im Einzelnen:

  • <span class="field-content">Zu "Klimaschutz in Niedersachsen" mit Lothar Nolte, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN);</span>
  • <span class="field-content">Zu "Klimawandel und Mobilität" mit Dr. Susanne Leifheit (</span><span class="field-content">Leiterin Außenbeziehungen und Corporate Responsibility Volkswagen Nutzfahrzeuge und Klimaweise);  </span>
  • <span class="field-content">Zu "Klimawandel und Technikforschung" mit Prof. Dr. Lars Gusig (Klimaweiser und </span><span class="field-content"><span class="st">Leiter des Instituts für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität (IKME) der Hochschule Hannover);</span></span>
  • <span class="field-content">Zu "Erneuerbare Energie und Flächenkonkurrenz" mit Hans-Heinrich Schmidt-Kanefendt (Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbieter der Ostfalia-Hochschule Wolfenbüttel, Klimaweiser);</span>
  • <span class="field-content">Zu "Klimaschutzverhalten: Zur Lücke zwischen Wissen und Handeln" mit Dr. Barbara Warner (</span><span class="field-content">Leiterin des Referats "Ökologie und Landschaft" der </span><span class="field-content">Akademie für Raumforschung und Landesplanung Hannover und Klimaweise);</span>
  • <span class="field-content">Zu "Klimawandel und Humanität" mit Reinhard Benhöfer (Lieter des Referates für Umweltangelegenheiten im Landeskirchenamt Hannover und Klimaweiser) und Dr. Dr. Dirk Preuß (Umweltbeauftragter des Bistums Hildesheim)</span>

 

Nach einem Imbiss wird [ka:punkt] zum Franziskustag um 20 Uhr ein ökumenischen Franziskus-Gottesdienst.

Zum Klimapilgerweg gehören ökumenische Andachten und Besuche von „Kraftorten“ und „Schmerzpunkten“ entlang des Weges. Die Pilgergruppe, der sich sehr gerne Tagespilger aus der Region anschließen können, besucht ermutigende Klima-Projekte und auch Orte, wo die Gefährdung der Schöpfung deutlich zu Tage tritt. Die Kerngruppe pilgert nach Katowice, um in einer ökumenischen Abschlussveranstaltung während der Welt-Klimakonferenz COP24 mit Pilgerinnen und Pilgern aus der ganzen Welt zusammenzutreffen.

Für Dirk Preuß, Umweltbeauftrager des Bistum Hildesheim, setzt darauf, dass das Thema Klimagerechtigkeit von vielen Menschen wahrgenommen wird – wenn die Pilgerinnen und Pilger durch die Orte ziehen, Aktionstage stattfinden und die Medien berichten: " Die Klimapilger fordern die Politik zu weitreichenderem Handeln auf, zugleich werden wir als einzelne und als Kirchen zum Nachdenken angeregt, was wir gegen den Klimawandel tun können." Wenn dies auf allen Ebenen zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den natürlichen Ressourcen führen würde, wäre schon viel gewonnen.

Die Tagesetappen im Bistum Hildesheim:

  • 30.9. Ankunft in Hameln,
  • 1.10. Hameln – Springe,
  • 2.10. Springe – Jeinsen,
  • 3.10. Jeinsen – Hannover,
  • 4.10. Hannover mit Aktionstag
  • 5.10. Hannover – Sehnde,
  • 6.10. Sehnde – Dungelbeck,
  • 7.10. Dungelbeck – Braunschweig,
  • 8.10. Braunschweig mit Aktionstag
  • 9.10. Braunschweig – Königslutter am Elm,
  • 10.10. Königslutter am Elm – Schöningen,
  • 11.10. weiter zur Huysburg.

 

Weitere Informationen: www.klimapilgern.de

Von: pkh