Zum Inhalt springen
Impressum  Datenschutz

News anzeigen

10. September 2016
In St. Antonius sang der Flüchtlingschor unter anderem Stücke von Beethoven. © privat

In St. Antonius sang der Flüchtlingschor unter anderem Stücke von Beethoven. © privat

Lange Nacht der Kirchen in Hannover

Musik, Mystik und Menschen - bei der diesjährigen achten Langen Nacht der Kirchen kam alles drei zusammen. Unter dem Motto „Hannover und die Eine Welt“ haben in diesem Jahr 12 katholische Gemeinden und Einrichtungen bei der Aktion mitgemacht und die Besucher verzaubert.

Ein Highlight dabei: der Auftritt des Flüchtlingschors aus dem Oststadtkrankenhaus in der St. Antonius- Kirche in Hannover- Kleefeld. Der Chor, der beständig wächst, hat sich vor zwei Jahren gegründet und kann Mitglieder aus insgesamt acht Nationen vorweisen. Bei den wöchentlichen Proben spricht man Deutsch miteinander und führte so passend unter anderem Beethovens „Ode an die Freude“ auf.

An der Basilika St. Clemens wurde mit jüdischer Musik, gregorianischem Gesang und Obertongesang eine große Bandbreite an Musikrichtungen präsentiert. Ergänzt wurde dies inhaltlich um zwei Ausgaben von „Katholisch im Dialog. Propst Tenge im Gespräch mit Gästen“. Die Themen waren „Religionen in Hannover – Kitt oder Zündstoff?“ und „Menschen am Rand von Hannover – was kann die Kirche tun?“. Als Gast war unter anderem der Oberbürgermeister von Hannover, Stefan Schostok, da.

Die Lange Nacht der Kirchen wird vom evangelisch- lutherischen Stadtkirchenverband Hannover organisiert. Sie findet in regelmäßigen Abständen circa alle zwei Jahre statt. Neben der Katholischen Kirche beteiligen zum Beispiel auch reformierte Kirchen. Schätzungen zufolge waren in diesem Jahr insgesamt an allen 60 beteiligten Standorten 38.000 Besucher unterwegs.

 

Weitere Informationen und eine Bildergalerie mit Bildern aus der Basilika St. Clemens finden Sie unter:

www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Applaus-fuer-Lange-Nacht-der-Kirchen

 

Von: Marie Kleine