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13. Juni 2018

Musiktheater Hl. Clemens

Die Basilika trägt ja nun einen großen Namen – den des heiligen Clemens von Rom. Seine Lebensgeschichte – vor allem das, was in Legenden über ihn erzählt wird – liest sich genauso spannend wie berührend. Stoff genug für ein Theaterstück. Genau das zeigen nun Schülerinnen und Schüler zweier Schulen aus Hannover: Am 15. und 16. Juni in der Basilika St. Clemens.

Um das Jahr 50 in Rom geboren, war Clemens je nach Zählung der zweite oder dritte Nachfolger des heiligen Petrus als Bischof der ewigen Stadt. Um sein Leben ranken sich beeindruckende Tatsachen und noch mehr Legenden. Diese Lebens- und Wirkungsgeschichte des heiligen Clemens setzen nun Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Schule und der St.-Ursula-Schule musikalisch und schauspielerisch um. Sie zeigen am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juni, ein Musiktheater über die Spuren, die der Heilige in der Kirchengeschichte hinterlassen hat. Beginn ist jeweils um 18 Uhr in der Basilika St. Clemens.

Das Stück selbst wurde eigens für das Musiktheater von Michael Habel, Schulseelsorger im Regionaldekanat Hannover, geschrieben. Die Musik wurde von seinem Sohn Max Ewald Habel komponiert – unter Mitwirklung von Britta Bernhard. Insgesamt sind 30 Schülerinnen und Schüler beider Schulen an der gut zweistündigen Produktion beteiligt. Auf der Bühne steht die Gruppe „ebs on stage“ der Elsa-Brändström-Schule unter Leitung von Cornelia Manegold. Die Musik steuern Schülerinnen und Schüler der St.-Ursula-Schule bei – unter Leitung von Kathrin Dinkelacker.

Der Autor Michael Habel versetzt die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Krim – in ein Gefangenenlager, so um das Jahr 98 nach Christus. Der römische Kaiser Trajan hat Christen auf die Halbinsel im nördlichen Schwarzen Meer verbannt. Sie müssen dort Marmorsteine aus dem Felsen schlagen. Die Arbeit ist hart und kräftezehrend. Der Marmor soll später von Roms Glanz und Herrlichkeit künden. Clemens, in Rom verhaftet, wird in das Sträflingslager Chersonesus gebracht. Er erlebt den Wassermangel und die Vereinsamung der Gefangenen – beides lebensbedrohend. Clemens leidet, hilft – und bewirkt ein Wunder.      

 

Musiktheater Hl. Klemens, Freitag, 15.6 und Samstag, 16.6., Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover). Beginn ist um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr). Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht.

Von: Rüdiger Wala