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10. Februar 2018
Die Asche für das Kreuz

Die Asche für das Kreuz

Ökumenischer Fasten-Auftakt

Gottesdienst führt Menschen in der Basilika St. Clemens zusammen

„So viel du brauchst . . .“ ist der Leitgedanke des ökumenischen Gottesdienstes zum Auftakt der Fastenzeit, zu dem Menschen aller Religionen und Weltanschauungen für Aschermittwoch, 14. Februar, in die Basilika St. Clemens in Hannover eingeladen sind (Platz an der Basilika 1). Der katholische Propst Martin Tenge und der stellvertretende evangelische Stadtsuperintendent Thomas Höflich werden ab 20 Uhr auf die Fastenzeit einstimmen.

Sie laden dazu ein, die Fastenzeit anders zu erleben ¬– nicht als Aufruf zum Verzicht, sondern als bewusstes Durchbrechen von Gewohnheiten: „Nachdenken. Schöpfung bewahren. Gemeinsam etwas verändern. Neues ausprobieren. Anders leben – eben so viel du brauchst.“

Die Teilnehmer am Gottesdienst sind eingeladen, sich ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen.  Die Asche erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Mit dem Aschekreuz auf der Stirn zeigen Christen, dass sie bereit zur Umkehr sind. Sie bekennen sich gleichzeitig dazu, dass für Christen das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. Seit dem 11. Jahrhundert gehört das Aschekreuz zur Liturgie der katholischen Kirche am Aschermittwoch, der den Auftakt zu österlichen Fastenzeit bildet. Die Fastenzeit umfasst 40 Tage und endet mit der Karwoche. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus der biblischen Überlieferung nach in der Wüste verbrachte.

Im Anschluss sind die Gäste zu Begegnung und Gespräch bei Wasser und Brot eingeladen.

Zum Gottesdienst laden die Katholische Kirche in der Region Hannover, der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hannover ein.

Von: Rüdiger Wala