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14. Oktober 2019

Reparieren ist möglich ...

Das Kabel vom Bügeleisen ist lose, die Gangschaltung beim Fahrrad klemmt, am Lieblingsspielzeug vom Nachwuchs ist etwas abgebrochen – kurz: kaputt, aber zu schade zum Wegwerfen? Hilfe gibt es beim Reparaturcafé St. Godehard in Hannover – am Samstag, 19.10, von 12:30 bis 15:30 Uhr (Posthornstr. 22)

Aus der Einladung:

 

Aus Anlass des Welt-Repair-Days können bei uns Alltagsdinge gemeinschaftlich wieder in Ordnung gebracht werden. Schraubendreher und Lötkolben stellen wir – wie auch Kaffee und Kuchen. Das Reparaturcafé veranstalten wir gemeinsam mit Sr. Helena Erler vom Projekt „sehenswert“ der Katholischen Kirche in der Region Hannover.

Wichtig dabei: Das Reparaturcafé ist eine nicht-kommerzielle Veranstaltung. Wir möchten Müll vermeiden, Rohstoffe sparen, die Umwelt schon und dabei zeigen, dass eine nachhaltige Lebensweise machbar ist. Gemeinsam reparieren meint nicht „kostenloser Reparatur-Service“, sondern gemeinschaftlich organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Getragen wird die Veranstaltung von ehrenamtlich engagierten HelferInnen und Reparierenden. Sie stellen ihr Wissen und Können freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung, weil sie Interesse an Technik, Selbermachen und Werkeln haben.

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Ausflug ein – zum Dokumentarkino im [ka:punkt] in der Grupenstraße 8, mitten in der Fußgängerzone von Hannover. Gezeigt wird „Welcome to Sodom“. Der Eintritt ist frei.

Wissen Sie, dass die größte Müllhalde Europas mitten in Afrika liegt? Der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ blickt hinter die Kulissen der Berge aus Elektroschrott. Er stellt die Lebensumstände und Schicksale der Menschen in den Mittelpunkt, die am Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie in Ghana wird höchstwahrscheinlich auch die Endstation für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen.

Ingo Langner, Sr. Helena Erler