Die göttliche Ordnung

Ein Film zur Bundestagswahl – und zur Emanzipation

Schweiz 1971: Ein Ehegesetz verpflichtet Frauen an den Haushalt. Wählen dürfen sie auch nicht. So sei die "göttliche Ordnung". Das ruft Protest hervor – auch im Kanton Appenzell. Davon erzählt der 2017 inszenierte Film von Petra Volpe – durchaus tragikomisch.

Es klingt schon grotesk: Die Schweiz gilt als eine der ältesten Demokratien weltwelt. Doch es gibt einen großen Makel. Erst seit 1971 dürfen Frauen in der Schweiz wählen – und der Weg dorthin war schwierig. Denn Frauen wurde über das Eherecht systematisch der Zugang zu vielen Bereichen des Lebens verwehrt.

Das erlebt in einem kleinen Dorf im Appenzeller Land auch die junge Nora: Hausfrau, Mutter, alles andere gebietet ihr Ehemann.  Das ist ihre Rolle in der vorgeblich "göttlichen Ordnung", in der Emanzipation ein Fluch ist. Doch sie begehrt auf, bis es auch in ihrem kleinen Dorf eine knappe Mehrheit für das Frauenwahlrecht gibt – abgestimmt haben dabei nur die Männer. Diese Geschichte erzählt der Film der schweizerischen Regisseurin Petra Volpe.

Der Film ist Auftakt des Frauenprojektes der Pfarrei St. Heinrich.

Hinweis: Karten zum Preis von 6,50 / 4,50 Euro (ermäßigt) können telefonisch unter (0511) 168 45522 oder per Mail an KokiKasse(ät)Hannover-Stadt.de reserviert werden. Die Kinokasse ist zu diesen Zeiten geöffnet: Mo.-Fr. 12:00-18:00 Uhr und eine halbe Stunde vor dem Veranstaltungsbeginn

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Der Trailer zum Film auf YouTube

Termin
13.09.2021, 20:00 Uhr
Ort
Kino im Künstlerhaus
Sophienstraße 2
30159 Hannover
Leitung / Ansprechperson
Jutta Golly-Rolappe
Veranstalter

Frauenprokekt Pfarrgemeinde St. Heinrich