120 Jahre St. Marien-Kirche Hannover

Festgottesdienst am Sonntag, 17. Oktober 2010 um 11Uhr

Vor 120 Jahren wurde die St. Marien-Kirche als zweite katholische Kirche auf dem damaligen Stadtgebiet Hannovers (nach St. Clemens) geweiht. Sie verdankt ihre Existenz vor allem dem hervorragenden Einsatz Ludwig Windthorsts, der in diesem Gotteshaus auch seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Seitdem ist sie unzähligen Menschen zur geistlichen Heimat geworden. Diese Entwicklung setzt sich bis in die Gegenwart fort, indem die Kirche heute der Mittelpunkt des Katholischen Internationalen Zentrums Hannover (kizh) ist.

Die Pfarrgemeinde St. Maria und das Katholische Internationale Zentrum Hannover laden am Sonntag, 17. Oktober um 11 Uhr zum Festgottesdienst und zum an-schließen­den Empfang ins Ludwig-Windthorst-Haus in der Marschnerstr. 34 ein.

Eine Ausstellung in der Kirche gibt einen Einblick in die Geschichte des Kirchengebäu­des und der Pfarrgemeinde St. Maria. Schautafeln mit zahlreichen histori­schen Fotos informieren über die wichtigsten Eckdaten seit der Entstehung 1890 bis heute, insbesondere über das Leben der hier beheimateten katholischen Gemeinden anderer Muttersprache: Das Katholische Internationale Zentrum ist eine bundesweit einmalige Einrichtung des Bistums Hildesheim. Hier kooperieren die deut­sche Pfarrgemeinde St. Maria und die Kroatische, Italienische und Spanischsprachige Mission. Zum Zentrum gehören auch der international besetzte Kindergarten der Kirchen-gemeinde sowie eine tamilische und litauische Gruppe katholi­scher Christen.

(r/pkh)