Wissenswertes

Ob in der Großstadt oder auf dem Land: Als Katholische Kirche in der Region Hannover möchten wir mit unseren Angeboten vor Ort nah bei den Menschen sein.

Zum Beispiel für Familien: mit Hilfe und Unterstützung in allen 23 zur Region gehörenden Pfarreien mit ihren über 60 Kirchorten, mit über 40 Kindertagesstätten, der Katholischen Familienbildungsstätte, zwei weiterführenden Schulen und dem jugendpastoralen Zentrum Tabor.

Oder für Menschen in Not: mit dem Beratungseinrichtungen, Hilfsangeboten und Begegnungsmöglichkeiten des Caritasverbandes, des Malteser Hilfsdienstes, der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, mit den auch politisch wie gesellschaftlich tätigen katholischen Verbänden und im [ka:punkt], dem Treffpunkt der Katholischen Kirche in der Innenstadt von Hannover.

Oder in Sachen Kultur, Musik und Philosophie: mit Veranstaltungsreihen in der Basilika St. Clemens, in zahlreichen Kirchengemeinden, der Kulturbühne Hl. Engel in Hannover-Kirchrode, im Forum St. Joseph in Hannover-List oder in den Angeboten der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), die sich für ein lebenslanges Lernen einsetzt.

Wir sind international: das Internationale Katholische Zentrum, fünf Missionen für Katholikinnen und Katholiken anderer Muttersprache und die Studierendenseelsorge möchten ein Zuhause für die Frauen, Männer und Kinder bieten, die neu in die Stadt und die Region Hannover kommen.

Nah bei den Menschen bedeutet aber auch, dass ihnen Seelsorgerinnen und Seelsorger bei den freudigen wie tragischen Wechselfällen des Lebens zur Seite zu stehen: bei Taufen und Hochzeiten, bei Krankheit und im Todesfall. Aber wir sind auch da, wo gerettet, geheilt und gebüßt wird: bei der Feuerwehr und der Polizei, in den Krankenhäusern und Justizvollzugsanstalten.

Mit mehr als 150.000 Mitgliedern lebt bei uns etwa ein Viertel der Katholiken des Bistums Hildesheim, 21.000 von ihnen haben eine andere Muttersprache.

Mit der Cella St. Benedikt (Benediktiner), dem Karmel St. Josef (Karmelitinnen), der Congregatio Jesu und den Kleinen Schwestern der Hl. Theresia wirken ein Männer- und drei Frauenorden auf unterschiedliche Art und Weise in Stadt und Region Hannover.

Welche Rolle der Glaube für das Alltagsleben hat, ist eines der Motive, die Katholikinnen und Katholiken zur Gründung sogenannter „Geistlicher Gemeinschaften“ bewegt – jenseits klösterlichen Lebens. Fünf von ihnen sind der Katholische Region Hannover aktiv laden zu Gebet und Gespräch ein.

Die Mutterkirche der Katholikinnen und Katholiken in der Landeshauptstadt ist die Basilika St. Clemens, die 2018 ihren 300. Weihetag gefeiert hat. Die im gleichen Jahr umgebaute Krypta, die Unterkirche der Basilika, ist dabei bewusst als Ort gestaltet, der mitten in der Stadt Stille, Trost und einen Platz zum Nachdenken bietet.

Geografisch sind wir etwas größer als die gleichnamige politische Region Hannover. Uns gibt es von Nienburg bis Springe und von Barsinghausen bis Burgdorf. Neben der Landeshauptstadt Hannover gehören Naherholungsgebiete wie der Südrand der Heide, das Steinhuder Meer und ein Teil des Deisters dazu.

Für die Leitung der Katholischen Kirche in der Region Hannover ist Propst Dr. Christian Wirz als Regionaldechant zuständig. Er übt diese Funktion gemeinsam und in enger Übereinstimmung mit dem Dekanatspastoralrat aus – einem 60-köpfigen gewählten und berufenen Gremium, das sich aus Ehrenamtlichen und Vertreter*innen katholischer Einrichtungen zusammensetzt. Neben Wirz wirken dort im Vorstand: Felizitas Teske (2. Vorsitzende), Andrea Weinhold-Klotzbach, Carola Stieglitz, Matthias Hohgräbe, Dr. Michael Gruber, Anja Boese und Sabine Mollik.